buehnenbild_blutspende_andre_zelck_drk.jpg Andre Zelck / DRK
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Blutspende

Täglich werden in Deutschland rund 15.000 Blutspenden benötigt. Die sechs DRK-Blutspendedienste in Deutschland sorgen für eine sichere und gesicherte Versorgung mit Blut sowie Blutpräparaten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

Ansprechpartner

Herr
Michael Bäcker

Tel:
Blutspende@drk-werl.de

Kurfürstenring 31
59457 Werl

Blutspender sind ganz besondere Menschen, denn sie übernehmen mit ihrer Blutspende gesellschaftliches Engagement und damit Verantwortung. Ihnen gilt unser ganz besonderer Dank – Tag für Tag.

Ablauf einer Blutspende

Blutspendern ist das Verfahren bereits bekannt. Wer jedoch zum ersten Mal spendet oder noch nicht ganz entschlossen ist, hat wahrscheinlich viele Fragen oder auch Bedenken. Was passiert bei einer Blutspende eigentlich genau? Wie lange dauert sie? Was muss ich beachten?

Um Ihnen Ihre Entscheidung etwas zu erleichtern, stellen wir Ihnen hier die wichtigsten Stationen einer Blutspende vor, so wie sie bei uns seit vielen Jahren mit nur kleineren Veränderungen abläuft und hoffen, auch Sie bald bei einem unserer Blutspendetermine begrüßen zu dürfen.

Ein bisschen ist es wie bei der Ankunft im Hotel. Stammgäste bei der Blutspende kennen das Gefühl. Kaum hat man den Windfang im DRK-Heim durchschritten und das Foyer betreten, trifft man auf vertraute Gesichter. Wie an der Rezeption wird erst einmal „eingecheckt“. Und für die nächste gute Stunde ist man zu Gast bei Freunden. So jedenfalls fühlt sie sich an – die Blutspende. Das ist nicht nur der kleine Piecks. Nein, wer regelmäßig zum Aderlass am Kurfürstenring erscheint, der wird bestätigen können, dass man sich gut aufgehoben und betreut fühlt von den Rotkreuzlern und den Mitarbeitern des Blutspendedienstes aus Hagen. 

Anmeldung

Das fängt beim Empfang an. Hier werden Blutspendeausweis und  - seit etwa einem Jahr-  ein gültiger Lichtbildausweis (Personalausweis, Führerschein) gezeigt. Den Blutspendeausweis scannen wir - und schon sind ihre Daten auf den für die Blutspende erforderlichen Formularen.

Bei Erstspendern werden die persönlichen Daten von uns erfragt und erfasst, denn wir müssen ja jede Spende genau dokumentieren. Dabei wird auch der weitere Ablauf erklärt und der auszufüllende Fragebogen übergeben. Dieser variiert übrigens manchmal von Spende zu Spende 

Beim Arzt - Spenderzulassung

Foto: D. Ende / DRK e.V.

Nächste Station: Das Wartezimmer auf dem Flur - und dann zu einem der beiden approbierteren Ärzten/Ärztinnen. Er/Sie misst Ihren Blutdruck und bespricht mit Ihnen den ausgefüllten Fragebogen, die erhobenen Gesundheitsdaten und entscheidet dann, ob Sie zur Blutspende zugelassen werden können, oder ob Sie zeitlich befristet oder sogar auf Dauer von einer Blutspende ausgeschlossen werden müssen. 

Feststellung wichtiger Gesundheitsdaten

Foto: D. Ende / DRK e.V.

Weiter geht es in den "großen Saal". Zunächst  werden die Körpertemperatur (inzwischen kontaktlos)  und der Blutfarbstoffgehalt (Hämoglobinwert) festgestellt. Ein winziges Tröpfchen reicht dafür aus. Dabei haben Sie die Wahl: Ohr oder Finger? 

Blutentnahme

Foto: D. Ende / DRK e.V.

Dann erhalten Sie von freundlichen Rotkreuzlern  in einer kleinen Kiste die Utensilien für die Spende und der Spender darf noch entscheiden, ob lieber „links“ oder eher „rechts“. Dementsprechend nimmt der Spender auf einer der vielen Liegen Platz.  Nach einem kleinen Pieks durch eine unserer erfahrenen Krankenschwestern werden Ihnen ca. 500 ml Blut entnommen. Zusätzlich befüllen wir drei bzw. vier Laborröhrchen für die Untersuchung Ihrer Blutspende in unserem Labor. Das dauert ungefähr 10 Minuten. Der Einstich wird mit einem Pflaster oder einem kleinen Verband geschlossen.

Ruhezeit und Verpflegung

Foto: D. Ende / DRK e.V.

Nach der Blutentnahme sollten Sie etwa 10 Minuten ruhen, damit sich Ihr Kreislauf an die veränderten Bedingungen nach der Blutentnahme gewöhnen kann. Nach der kurzen „Rast“ werden Sie beim Verlassen des Ruheraums vor die Frage gestellt: "Schnaps oder Schokolade?".  Dann geht es in den Speiseraum. Spätestens hier dürfte sich dann jeder Stammspender ein Stück weit wie zuhause fühlen. In gemütlicher Runde nimmt man an einem der Tische Platz. Vorher darf sich am Buffet bedient werden. 

Bei guten Gesprächen (nicht selten trifft man Bekannte oder lernt nette neue Menschen kennen) lässt man es sich nach „getaner Arbeit“ gut gehen. In der „guten Stube“ des DRK-Heimes sind es in erster Linie – aber nicht nur – die Frauen, die für die Verpflegung der Besucher sorgen. 

Eine knappe Stunde hält man sich während de Blutspende im Haus am Kurfürstenring auf. Zeit, die man sich nehmen sollte. Denn die Blutspende tut nicht weh. Eine Spritzenphobie hat sich schon manch regelmäßiger Spender abgewöhnt. Wer Blut spendet, hilft Menschen in Not. Mit dem Bewusstsein, dass man selbst jederzeit auf Blutkonserven angewiesen ist, und mit der Gewissheit, beim DRK-Ortsverein Werl in guten Händen zu sein, sollte man den Aderlass nicht scheuen. 

Am Ausgang folgt ein letztes „Auf Wiedersehen“. Und das darf wörtlich genommen werden. 

Ein Platz jedenfalls ist fürs nächste Mal fest reserviert. 

Weitere Informationen zur Blutspende

Auf einer Sonderseite informiert der Soester Anzeiger in seiner Ausgabe vom über das Thema Blutspende. Sehen Sie sich diese Zusatzinformatioen hier als pdf.Datei an.

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